Sanfte Schwingungen für lockere Muskulatur und mehr Bewegungsfreiheit.
Matrix-Rhythmus-Therapie
Während ich mit meinen Händen vor allem oberflächliche und gut zugängliche Strukturen behandeln kann, übertragen sich die rhythmischen Schwingungen auch in tiefer liegende Gewebeschichten.
Dadurch ist die Matrix-Rhythmus-Therapie für mich eine wertvolle Ergänzung zur Osteopathie – besonders bei Pferden, deren Muskulatur zusätzliche Unterstützung benötigt.
Die Therapiemethode
So funktioniert die Matrix-Rhythmus-Therapie
Gesunde Muskelzellen schwingen in einem bestimmten Rhythmus, etwa 8 bis 12 Mal pro Sekunde. Diese rhythmischen Mikrobewegungen sind wichtig für den Stoffwechsel, denn sie sorgen dafür, dass Nährstoffe zu den Zellen transportiert und Abfallstoffe abtransportiert werden.
Bei Stress, Verletzungen oder chronischen Verspannungen kann dieser Zellrhythmus allerdings gestört sein, was zur Folge hat, dass der Stoffwechsel in Muskeln, Faszien und Gewebe ins Stocken gerät. Daraufhin entstehen Verklebungen, Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen.
Hier setzt die Matrix-Rhythmus-Therapie an: Mit einem speziell entwickelten Therapiegerät werden mechanische Schwingungen erzeugt, die den natürlichen Rhythmus der Zellen nachahmen. Diese Schwingungen übertragen sich tief ins Gewebe und regen dort die Eigenbewegung der Zellen sowie den Lymph- und Blutfluss an. Der Körper kommt wieder „in Schwingung“ – im wahrsten Sinne des Wortes.
Besonders sinnvoll kann die Behandlung sein …
- bei tief sitzenden Muskelverspannungen, die sich manuell nur schwer erreichen lassen
- nach längeren Verletzungs- oder Trainingspausen, wenn die Muskulatur langsam wieder an Belastung herangeführt werden soll
- begleitend nach Operationen, sobald die Behandlung tierärztlich freigegeben ist
- bei älteren Pferden, um Muskulatur und Beweglichkeit möglichst lange zu unterstützen
- bei Pferden mit muskulären Stoffwechselproblemen wie PSSM oder MIM als ergänzende Maßnahme innerhalb eines individuell abgestimmten Managements
- bei Sportpferden zur Unterstützung der Regeneration nach intensiver Belastung
- bei Rückenschmerzen wie z.B Kissing Spines
- bei mangelnder Losgelassenheit oder allgemeinen Rittigkeitsproblemen
- bei Narbengewebe, um die Beweglichkeit des umliegenden Gewebes zu unterstützen
